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Presse

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Presse

22.01.2022

Den Menschen an der Ahr wieder Sicherheit geben

Landratskandidat Christoph Schmitt im Interview

Christoph Schmitt von der SPD tritt als überparteilicher Kandidat an. Der 35-Jährige möchte einen neuen Politikstil prägen.

Am Sonntag wird im Kreis Ahrweiler ein neuer Landrat gewählt. Sie kandidieren. Wie groß ist Ihre Aufregung wenige Tage vorher?

Je näher es Richtung Wahltag geht, steigt die Nervosität.

Erst im September traten Sie bei der Bundestagswahl an und verfehlten den Einzug ins Parlament knapp. Wie kam es, dass nun direkt der nächste Wahlkampf für Sie ansteht?

Das hat mit der Sondersituation im Kreis Ahrweiler zu tun. Regulär wäre die nächste Landratswahl in zwei Jahren gewesen, aber aufgrund der Flutkatastrophe und des Missmanagements des alten Landrates ist dieser nun aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Dienst ausgeschieden. Aus diesem Grund gibt es jetzt schon die Landratswahl. Für mich persönlich war es vom zeitlichen Ablauf nicht so schön, von einem Wahlkampf in den nächsten zu gehen, weil es doch alles sehr kräftezehrend ist.

Wann fiel Ihre Entscheidung, bei der Landratswahl anzutreten?

Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Man muss das auch familiär bedenken, dass man von einem Wahlkampf in den nächsten geht. Entschieden habe ich mich Anfang November für die Kandidatur.

Wie läuft der Wahlkampf in dieser besonderen Situation nach der Flutkatastrophe im Sommer ab?

Zwei Drittel des Landkreises waren nicht direkt von der Flut betroffen. Dort haben wir mehr oder weniger normale Verhältnisse. An der Ahr selbst ist Wahlkampf immer noch schwierig. Im Vergleich zur Bundestagswahl haben diesmal aber alle Bewerber auch in den betroffenen Orten plakatiert, um die Menschen auch dort mit Wahlwerbung zu erreichen. Den klassischen Wahlkampf mit Infoständen oder Haustürbesuchen gibt es weiterhin nicht. Einerseits wegen der Flut, andererseits auch wegen Corona, insofern in doppelter Hinsicht ein besonderer Wahlkampf.

Noch immer wohnen viele Menschen nicht wieder in ihren Häusern, viele Orte sind zerstört. Wie wird die Wahl selbst organisiert?

Auch in den betroffenen Orten wird es wieder reguläre Wahllokale geben. Das war bei der Bundestagswahl noch anders. Da wurden vom Land Wahlbusse eingesetzt, die durch die Orte gefahren sind. In der schwer betroffenen Verbandsgemeinde Altenahr wird die Verwaltung bei der Durchführung der Wahl von Mitarbeitern anderer Verwaltungen zusätzlich unterstützt.

Der Landkreis Ahrweiler galt viele Jahrzehnte lang als CDU-Hochburg. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?

Schon bei der Bundestagswahl lag die SPD beim Zweitstimmenergebnis zum ersten Mal vor der CDU. Nicht zuletzt aufgrund der großen Versäumnisse des ehemaligen Landrates beim Thema Katastrophenschutz und Katastrophenmanagement gibt es eine politische Wechselstimmung. Deswegen sind die Chancen durchaus vorhanden, dass wir einen Landrat bekommen, der nicht das CDU-Parteibuch hat.

Die Gesamtgemengelage ist schwierig, weil mit Frau Weigand die Verbandsbürgermeisterin aus Altenahr antritt, die eine sehr große mediale Aufmerksamkeit in den Wochen nach der Flut bekommen hat und diese jetzt für ihren Wahlkampf nutzt. Ich rechne mit einem spannenden Rennen zwischen dem CDU-Bewerber Horst Gies, Cornelia Weigand und mir.

Demnach gehen Sie von einer Stichwahl aus?

Davon gehe ich aus. Unser Ziel ist es, in die Stichwahl zu kommen. Dann haben wir gute Chancen.

Sie sind SPD-Mitglied, treten aber als überparteilicher Kandidat an. Warum?

Damit wollte ich zum einen zum Ausdruck bringen, dass der künftige Landrat seine Funktion in der jetzigen Situation überparteilich wahrnehmen muss. In den letzten Jahren hat der Landrat das nicht immer so gelebt. Wenn wir die großen Herausforderungen, vor denen wir jetzt stehen, meistern wollen, muss ein Umdenken stattfinden. Dann muss man alle Kräfte bündeln und gemeinsam daran arbeiten. Zum anderen wird meine Kandidatur auch von anderen Fraktionen unterstützt, zum Beispiel von den Freien Wählern. Daher habe ich mich bewusst dazu entschieden, überparteilich ins Rennen zu gehen.

Sie sind 35 Jahre alt und damit fast 30 Jahre jünger als der bisherige Landrat. Stehen Sie auch dadurch für einen Neuanfang?

Ja, genau. Durch mein Alter stehe ich für einen Neustart, aber auch durch meine Grundeinstellung, wie ich Kommunalpolitik mache. Ich bin ein Verfechter davon, dass wir parteipolitisches Denken in kommunalen Gremien nicht nach vorne stellen, sondern gemeinsam an Lösungen arbeiten sollten. Deshalb werde ich auch von meinen Kollegen im Kreistag geschätzt.

Was sind die wichtigsten Themen, die Sie als Landrat angehen wollen?

Das Allerwichtigste ist, dass wir den Menschen entlang der Ahr wieder das Gefühl von mehr Sicherheit geben, indem wir Hochwasserschutzmaßnahmen schnellstmöglich umsetzen. Auch beim Katastrophenschutz und -management müssen wir schnellstmöglich Strukturen schaffen, um den Menschen zu zeigen: Wir tun etwas und sind auf eine ähnliche Situation beim nächsten Mal besser vorbereitet. Denn die Menschen haben immer noch Angst. Anfang des Jahres stieg die Ahr nach Regenfällen an. Da wurden viele wieder nervös, Erinnerungen wurden geweckt.

Das zweite Thema, das kreisweit wichtig ist, ist der Klimaschutz. Da haben wir in den letzten 20 Jahren so gut wie nichts gemacht. Wir sind im Landesvergleich mit Blick auf die Nutzung erneuerbarer Energien auf dem letzten Platz.

Gleichzeitig hat sich der Kreis das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden.

Genau. Diesen Beschluss haben wir 2011 im Kreistag gefasst. Seitdem haben wir quasi keine Projekte umgesetzt, so gut wie keine neuen Windräder gebaut und auch im Bereich Solarenergie sehr wenig getan.

Bislang spielte der Tourismus in der Region eine große Rolle. Wie kann sie nach der Flutkatastrophe wieder attraktiv für Tourist*innen werden?

Die Landschaft ist immer noch so schön wie sie vorher war. Die Region bietet vieles für Gäste. Das gilt es auch jetzt hervorzuheben, wie beispielsweise mit der Aktion „SolidAHRität“ im Herbst, sodass man die Gäste wieder in die Region lockt. Wir müssen zudem unsere Tourismusstrategie ausweiten und mit dem Ahrtal verknüpfen.

Wie werden Sie den Wahlabend verbringen?

Ich werde an dem Abend mit meiner Frau wie alle Kandidaten in der Kreisverwaltung sein und dort die Ergebnisse live verfolgen. Im besten Fall werden wir abends mit einem guten Glas Rotwein von der Ahr anstoßen können und uns dann an die Arbeit machen, um die Stichwahl vorzubereiten.

Das Interview für das Online Magazin vorwärts führte Jonas Jordan

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21.01.2022

„Planungen für einen Ernstfall waren unzureichend“

Leserbrief zur Flut, dem Hochwasserschutz und der bevorstehenden Wahl eines neuen Landrats/einer Landrätin

Als neu zugezogener Bürger hat mich die Flut, wie viele Leute in der Region, unmittelbar getroffen. Daher verfolge ich mit Spannung die politische Situation im Kreis und insbesondere die Kandidaturen für die Landratswahl.

Klar ist, dass die Flutkatastrophe in der Wucht und dem Ausmaß kaum antizipierbar war. Klar ist jedoch auch, dass der im Kreis vorhandene Katastrophenschutz und die Planungen für einen Ernstfall unzureichend waren.

In den Zeitungen wurde berichtet, dass es keine Katastrophenschutzübungen gab. In einer Sitzung des Kreistages im Dezember zeigte sich, dass der Kreis nach wie vor keine Verantwortung zum Thema Hochwasserschutz übernehmen möchte und diese entscheidende Weichenstellung vertagt. Dafür ist meines Erachtens keine Zeit.

Es stimmt mich darüber hinaus skeptisch, dass die Kreisverwaltung öffentlich Wahlwerbung für Herrn Gies macht und sogar in seiner Ansprache beim Volkstrauertag der Wahlkampf schon auf voller Tour läuft.

Es kann doch nicht ausreichen, seinen Unmut über die Landesregierung stets und weitreichend zu äußern, ohne die eigenen Kompetenzen in der Kreisverwaltung auszuschöpfen und Gestaltungsspielräume zu nutzen, wie einige Ortsbürgermeister in den Zeitungen berichtet haben. Im letzten Onlineartikel der Kreisverwaltung soll der Kreis Ahrweiler wieder zum „geliebten Paradies“ werden. Das ist sehr salbungsvoll formuliert. Ein Paradies, dass es für verschiedenste Bevölkerungsgruppen im Kreis nie gab und nie geben wird.

Auch die Kandidatur von Cornelia Weigand als parteilose Kandidatin überzeugt nicht. Man schreibt, sie hätte sich am Vorabend der Flut bei der Kreisverwaltung gemeldet bezüglich möglicher Flutgefahren. Reicht dies denn aus, wenn man VG-Bürgermeisterin ist und eigentlich Feuerwehr- und Rettungsdienst vor Ort zu leiten und zu koordinieren hat?

Die Situation der VG Altenahr mit noch nicht in Betrieb genommenen Tiny-Houses und der schwierigen Situation für Kindergartenkinder oder SchülerInnen spricht nicht unbedingt für Leitungskompetenz und Pragmatismus. Sie hätte als Landrätin die Aufgabe, den ganzen Landkreis zu managen, nicht nur die Flutgebiete. In Remagen oder Sinzig oder im Brohltal war von ihr nicht viel zu hören.

Christoph Schmitt ist überparteilicher Kandidat. Was heißt das? Das heißt, er hat die Unterstützung von anderen Parteien, kann vermitteln und integrieren. Es ist notwendig, dass ein Landrat/eine Landrätin, nicht nur mit seinem Parteibuch denkt und andere Meinungen und Positionen integrieren kann.

Mit seiner Erfahrung als Diplom-Finanzwirt bei einer Bundesbehörde bringt er Erfahrung in der Verwaltung mit und weiß um die Notwendigkeit, den Klimaschutz und Hochwasserschutz Hand in Hand gehen zu lassen. Für die neue Kreisspitze werden teamfähige Kandidaten benötigt, die den Landkreis Ahrweiler neu und modern denken. Es braucht kein „Weiter so“. Diesen Eindruck vermittelt er im persönlichen Gespräch. Ich hoffe, dass die Bürger in diesem Landkreis wissen, wen sie am 23. Januar wählen.

Christian Reuther, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Rhein-Zeitung, Ausgabe K vom 20.01.2022

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20.01.2022

„Wo sind die Vorschläge geblieben?“

Leserbrief zur bevorstehenden Wahl eines neuen Landrates/ Landrätin in der Rhein-Zeitung vom 20. Januar

In der Wirtschaftsinfo des AW-Kreises vom Dezember 21 äußert sich der derzeit „kommissarische Landrat“ (auch Kandidat für den zu wählenden Landratsposten) zur „Zukunftskonferenz“ im vergangenen September. Im Rahmen dieser Veranstaltung waren zahlreiche Vorschläge und Denkanstöße aus der gesamten Bevölkerung dazu eingegangen, wie, womit und wodurch die Folgen der Flutkatastrophe vom Juli überwunden werden können – über 500 kamen zusammen.

Der Landratskandidat der CDU sieht darin wertvolle Impulse, „um unsere Heimat wieder aufzubauen und stärker zu machen als zuvor“. Mehr noch: Der Bewerber erklärt dies sogar zu seiner „Herzensangelegenheit“. In einem nächsten Schritt würden diese Ideen nun inhaltlich bewertet und geprüft, ob und wie sie realisiert werden könnten. Weiter ist zu lesen, dass bereits zahlreiche Ideen verwirklicht worden seien oder sich in der Planungs- und Umsetzungsphase befänden.

Anlässlich der Neujahrspressekonferenz erklärte der langjährige Stellvertreter des in den Ruhestand versetzten Landrates Pföhler: „Um viele der mehr als 500 Ideen der Ersten Zukunftskonferenz… zu realisieren, befindet sich zudem eine kreisweite Innovationsgesellschaft in der Umsetzung“. Die Wahlkampfbotschaft: Wir zusammen – Packen wir es an“. Klingt nach Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Das wäre schön.

Begrüßenswert wäre auch, die Öffentlichkeit konkret darüber zu informieren, welche der Ideen bereits vom Kreis unter seiner (derzeit kommissarischen) Führungsverantwortung umgesetzt worden sind. Oder sind das alles nur Worthülsen oder Plazebos, um vor der Wahl die Wählerinnen und Wähler über die eigenen „Macher-Qualitäten“ zu täuschen? Die sind in den vergangenen Jahren als Erster Kreisbeigeordneter nicht erkennbar aufgefallen. Auch nicht unbedingt in den Monaten seit der Flut, in der er das Steuer für den „erkrankten“ Ex-Landrat übernahm.

Denn bereits unmittelbar nach der Zukunftskonferenz im September wurde vom inzwischen zum Landratsbewerber aufgestiegenen langjährigen Kreisvorsitzenden der CDU „in einem nächsten Schritt“ die Prüfung der gesammelten Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und „weitere Schritte zur Realisierung“ angekündigt. Fast exakt die gleiche Formulierung wie vor wenigen Tagen!

Die Frage, die sich stellt, lautet: Was ist eigentlich konkret mit den rund 500 Ideen und Vorschlägen seit September bisher passiert?

Rolf Henzgen, Bad Breisig

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20.01.2022

Landratswahl Kreis Ahrweiler: Christoph Schmitt (unabhängig)

KANDIDATENCHECK

Am Sonntag wird bei der Landratswahl im Kreis Ahrweiler ein Nachfolger für Jürgen Pföhler (CDU) gesucht. Der SPD-Kreisbeigeordnete Christoph Schmitt tritt überparteilich an.

Alter: 35
Wohnort: Niederzissen
Beruf: Diplom Finanzwirt (Beamter beim Bundeszentralamt für Steuern)

 

1. Wie wollen Sie es schaffen, dass neben dem Ahrtal der Rest des Kreises nicht zu kurz kommt?

Christoph Schmitt: Ich selbst wohne im Brohltal. Mir sind die Herausforderung der anderen Kommunen im Kreis sehr bewusst und es wird die Aufgabe des neuen Landrats sein, darauf zu achten, hier für einen Ausgleich zu sorgen. Aus meiner Sicht gelingt dies nur durch einen stetigen Austausch mit den Bürgermeistern und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.

2. Der Kreis will bis 2030 klimaneutral sein. Welche Auswirkungen hat das für die Menschen in der Region?

Christoph Schmitt: In den letzten Jahren hat der Kreis leider viel zu wenig dafür getan, dieses Ziel zu erreichen. Ich werde den Ausbau der erneuerbaren Energien im Kreis vorantreiben. Dafür muss der Schwerpunkt auf der Solarenergie liegen. Wo möglich und sinnvoll braucht es aber auch Windkraft. Auch beim Thema Mobilität brauchen wir endlich innovative Lösungen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur im ländlichen Bereich.

3. Wie wollen Sie den Kreis wirtschaftlich fördern?

Christoph Schmitt: Es gilt, die Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Fortschritt zu verbessern. Schnelles Internet und gute Mobilfunkversorgung für unsere Gewerbegebiete und auch für die kleinsten Orte sind Grundvoraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Daneben werde ich die von der Flut schwer betroffenen Betriebe gezielt unterstützen, damit ihnen ein Neustart gelingen kann.

4. Wie kann es gelingen, das Ahrtal für Touristen und Anwohner attraktiv zu machen?

Christoph Schmitt: Kurzfristig gilt es, die touristischen Highlights, wie den Rotweinwanderweg, die nicht von der Flut betroffen sind, zu bewerben und zu stärken. Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Tourismusverbänden, wie der Vulkanregion Laacher See, gilt es auszubauen. Langfristig möchte ich die Akteure vor Ort bei einem nachhaltigen und modernen Wiederaufbau der touristischen Angebote unterstützen.

5. Das Ahrtal soll modern und nachhaltig aufgebaut werden. Was bedeutet das für Sie?

Christoph Schmitt: Mein Ziel ist, dass die Menschen in acht Jahren feststellen, dass unsere Heimat moderner und familienfreundlicher geworden ist. Die aktuelle Situation sollte als Chance für einen Neustart genutzt werden. Für mich bedeutet das, im Wiederaufbau: klimaneutrale Energie- und Wärmeversorgung für Haushalte und Gewerbe zu fördern, flächendeckenden Glasfaserausbau bis ins Haus und nachhaltige Mobilitätskonzepte.

 

Quelle: SWR aktuell, 18.01.2022

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16.01.2022

Wie geht es weiter mit der Zukunftskonferenz des Kreises?

Leserbrief „Bitte enttäuscht die Bürger nicht“

Bereits am 25.11.2021 veröffentlichte die Rhein-Zeitung einen Leserbrief unter dieser Schlagzeile.

Der Verfasser bringt darin seine Enttäuschung zum Ausdruck, das auch mehr als zwei Monate nach der Zukunftskonferenz Kreis Ahrweiler die Ergebnisse bis heute nicht der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Er schreibt: „Die Ideensammlung der Bürger läuft weiterhin, und es sind mit Sicherheit viele interessante Vorschläge dabei.“

Auf der Internetseite des Kreises heißt es dazu mittlerweile seit über vier Monaten: „Die detaillierte Dokumentation der weiteren Ergebnisse ist in Arbeit und wird gesondert veröffentlicht.“

Der Kreisbeigeordnete Gies sah bereits damals die Ergebnisse als wertvolle Impulse, „um unsere Heimat wieder aufzubauen und stärker zu machen als zuvor“. Mehr noch, er erklärt dies sogar zu seiner Herzensangelegenheit. In einem nächsten Schritt würden diese Ideen nun inhaltlich bewertet und geprüft, wie sie realisiert werden können. In der Dezemberausgabe der AW-Wirtschaftsinfo  war zu lesen, dass bereits zahlreiche Ideen realisiert worden seien oder sich aktuell in der Planungs- und Umsetzungsphase befinden würden. Anlässlich einer Neujahrspressekonferenz vor wenigen Tagen erklärte der Kreisbeigeordnete Gies: „Um viele der mehr als 500 Ideen der Ersten Zukunftskonferenz Anfang September 2021 zu realisieren, befindet sich zudem eine kreisweite Innovationsgesellschaft in der Umsetzung“.

Die Botschaften des Kreisbeigeordneten klingen nach Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Dann soll dies auch geschehen. Es wäre sehr zu begrüßen, die Öffentlichkeit konkret darüber zu informieren, welche der Ideen bereits von der Kreisverwaltung umgesetzt wurden. Ansonsten entsteht der Eindruck, dass es sich um leere Worthülsen handelt. Was ist mit den vielen Ideen der Bürgerinnen und Bürger? Was davon wurde bereits umgesetzt? Wo findet die Beteiligung statt?

Der Leserbriefschreiber kommt zu dem Schluss „Es bleibt das fade Gefühl, dass die Zukunftskonferenz für das Ahrtal lediglich eine Alibifunktion hatte, um der Bevölkerung zu zeigen, dass der Wiederaufbau angepackt wird und die Bürger dabei mitgenommen werden.“

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Kesselings Ortsbürgermeister Guido Schmitz informierte Landratskandidat Christoph Schmitt
13.01.2022

Landratskandidat Christoph Schmitt informierte sich in Kesseling

Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept zügig umsetzen

In Kesseling informierte sich Landratskandidat Christoph Schmitt bei Ortsbürgermeister Guido Schmitz (FWG) über die aktuelle Situation der Gemeinde. Kesseling liegt zwar nicht direkt an der Ahr, war aber durch seine Tallage und den über die Ufer getreten Kesselinger Bach und Weidebach stark von dem Unwetter im Juli 2021 betroffen. Naheliegend, dass sich Christoph Schmitt daher insbesondere für die Überlegungen der Ortsgemeinde in Sachen Hochwasserschutz interessierte. Guido Schmitz zeigte dem Landratskandidaten, an welchen Stellen oberhalb der Ortslage, auch in Richtung Ahrbrück Hochwasserschutzmaßnahme erforderlich sind: „Unser Ort wurde aufgrund seiner Tallage in den vergangenen Jahren bereits häufiger von Starkregen-Ereignissen getroffen. Daher muss jetzt das 2018 für Kesseling vorgestellte Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept endlich umgesetzt werden“.

Hochwasser- und Starkregenvorsorge im gesamten Kreis

Für Christoph Schmitt ein klarer Beleg dafür, dass der Hochwasserschutz im gesamten Kreis Ahrweiler künftig durch die Kreisverwaltung federführend verantwortet und umgesetzt werden muss: „Eine klare und eindeutige Zuständigkeit auf Kreisebene ist für eine zügige Realisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen notwendig. Die zeitnahe Umsetzung im Gewässersystem Ahr haben dabei absolute Priorität. Jedoch auch die weiteren Bereiche des Landkreises Ahrweiler müssen unter dem Gesichtspunkt der Hochwasser- und Starkregenvorsorge jetzt intensiv in den Blick genommen und entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden“ so Schmitt, der einen entsprechenden Antrag bereits im vergangenen November im Kreistag stellte.

Radwegenetz für Tourismus ausbauen

Die Gemeinde Kesseling hat den Blick in die Zukunft gerichtet und viele Projekte im Auge. Eines davon ist die Realisierung eines Radwegenetzes. Die Vorstellungen und erste Pläne präsentierte Schmitz dem überparteilichen Landratskandidaten Christoph Schmitt vor Ort. „Touristen kommen nicht nur zum Wandern in unsere schöne Region. Daher ist es wichtig, dass wir unsere Radwege ausbauen und besser vernetzten. Hierfür braucht es ein überörtliches Radwegekonzept mit Verknüpfungen zum öffentlichen Personennahverkehr. Berücksichtigen muss man dabei, dass der E-Bike-Trend ungebrochen ist. Wir müssen daher auch bei uns entsprechende Angebote für diese Zielgruppe schaffen um attraktiv zu bleiben. „Hier zeigt sich der hohe Stellenwert und Kenntnisse unserer engagierten Ortsbürgermeister und Gemeinderäte“, so das Fazit von Christoph Schmitt.

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FREIE WÄHLER Joachim Streit unterstützen Wiederaufbau als zukunftsfähiges Modell
12.01.2022

𝗦𝗼𝗹𝗔𝗛𝗥𝘁𝗮𝗹 𝗮𝗹𝘀 𝗖𝗵𝗮𝗻𝗰𝗲 für das Ahrtal 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻

FREIE WÄHLER: Zukunftsfähiges Modell mittels technischer Neuausrichtung der Infrastruktur entwickeln

MAINZ. Damit die Umstellung vom Ahrtal zum SolAHRtal gelingen kann, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern ein Impulskonzept erstellt, um den Wiederaufbau im Kreis Ahrweiler am Zielbild der Versorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien auszurichten. Bei dem 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 𝗦𝗼𝗹𝗔𝗛𝗥𝘁𝗮𝗹 geht es um eine komplette Kehrtwende der energetischen Ausrichtung: Da die komplette Infrastruktur im Ahrtal neu geschaffen werden muss, besteht jetzt aus Sicht der Kommunalentwicklung, so FREIE WÄHLER-Fraktionsvorsitzender Joachim Streit, die einmalige Chance, zum einen hier ein zukunftsfähiges Modell zu verwirklichen und andererseits für die Kommunale Wirtschaft eine langfristige Handlungsoption zu schaffen, eigene Energiekonzepte (Energiegenossenschaften) mit kommunaler Beteiligung zu verwirklichen. Dadurch ergibt sich eine Wertschöpfung vor Ort. Das zukunftsfähige Modell wäre im Ahrtal als historische Chance zu sehen.

Ahrtal in eine Modellregion „umbauen“ für die nächsten Generationen

Das 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 𝗦𝗼𝗹𝗔𝗛𝗥𝘁𝗮𝗹 muß als einmalige Chance gesehen werden, jetzt direkt in eine CO²-neutrale Zukunft mit Solar- und Windenergie und auch Wasserstofftechnologien zu investieren, so der Fraktionsvorsitzende Joachim Streit. Hier wollen wir eine Modellregion „umbauen“ für die nächsten Generationen und daher auch mittels Energiegenossenschaften mit den Local Playern aus Wirtschaft und Kommune eine nachhaltige regionale Finanzierungs- und Betreiberplattform schaffen. Hier geht es nicht um punktuelle Förderungen aus bestehenden Programmen, sondern um eine völlig durch den Wiederaufbaufonds finanzierte technische Neuausrichtung der Infrastruktur. Und die Umsetzung einer lokalen Speichertechnologie wäre dann der Pluspunkt im SolAHRtal.

Der klimapolitische Sprecher Patrick Kunz: „Die Not im Ahrtal muss als Chance im Bereich der erneuerbaren Energien verstanden werden. Wann immer der Wiederaufbau des Ahrtals an eine gesetzliche Hürde oder an einer Verordnung ins Stocken gerät, ist es unsere Aufgabe, Gesetz und Verordnung zu beleuchten und gegebenenfalls zu korrigieren. Wir erwarten eine komplette Förderung der Ingenieurs- und Planungsleistung aus Mitteln des Wiederaufbaufonds, um dann auch die entsprechende Realisierung kurzfristig angehen zu können“.

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12.01.2022

Landratswahl im Kreis Ahrweiler – Es ist Zeit für einen Generationenwechsel

Leserbrief in der RZ 12.01.2022

Mit der anstehenden Landratswahl im Kreis Ahrweiler können wir Bürgerinnen und Bürger die Weichen für die Zukunft unseres Landkreises stellen. Leider haben sich die Maßstäbe für die Auswahl in jüngster Zeit offenbar verschoben, mehr Vertrauen der Wählerinnen und Wähler, die Richtige und den Richtigen für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu finden. Christoph Schmitt steht mit seinen 35 Jahren für eine neue Generation Politiker. So wie ich ihn auch als Sportler kennen lernen konnte, ist er ein echter Teamplayer – auch in der Politik steht er für ein gutes und vernünftiges Miteinander. Er ist hier bekannt konstruktiv zu arbeiten und zu vereinen. Das ist es, was unser Kreis jetzt braucht – mehr miteinander anstatt gegeneinander.

Parteiübergreifender Kandidat

Man kann es den Medien entnehmen, als parteiübergreifender Kandidat wird er im Landratswahlkampf deshalb von vielen Kommunalpolitikern aus verschiedenen Parteien, u.a. den Freien Wählern, der FDP, der Linken und natürlich seiner SPD unterstützt. Christoph Schmitt steht auch für die Generation junger Menschen, die ab Tag eins der Flutkatastrophe mit angepackt haben, um unsere Heimat wieder aufzubauen. Christoph war einer davon, er hat angepackt und uns, sowie vielen anderen von der Flut betroffenen Menschen geholfen und neuen Mut gemacht. Nicht nur deshalb kann ich sagen, dass er das Herz am rechten Fleck hat. Mit seinen beruflichen Erfahrungen im Leitungsstab des Bundeszentralamt für Steuern bringt er darüber hinaus die nötige Sachkompetenz und Verwaltungserfahrung, unsere Kreisverwaltung zu modernisieren und bürgerfreundlich auszurichten. Ein Vertrauensjob, den Herr Christoph Schmitt zu Recht erhalten sollte. Wir brauchen einen jungen Landrat mit viel Elan und neuem Schwung – es ist Zeit für einen Generationenwechsel.

Ulrich Blüher, Sinzig

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Landratskandidat Christoph Schmitt im Gespräch über den Wiederaufbau mit dem Sonderbeauftragten Günter Kern
05.01.2022

Der Landkreis braucht jetzt einen Macher

Leserbrief zum Bericht in der RZ vom 28.12.2021 „Ich lasse die Bürgermeister jetzt nicht allein…“

Von dem Jahrhunderthochwasser im Sommer 2016 waren rund 8.950 Menschen betroffen. Der Schaden wurde seinerzeit mit 21,3 Millionen Euro taxiert. Damals wurden Forderungen nach der akribischen Aufarbeitung der Ereignisse gestellt. Laut Kreisverwaltung stünden in Folge Themen wie technischer Hochwasserschutz sowie Information der Gewerbebetriebe und Einwohner auf der Agenda.

Fünf Jahre später sind 42.000 Menschen von der Flutkatastrophe betroffen, die Schäden rund 15 Milliarden Euro. Die daraufhin organisierte Zukunftskonferenz zum Wiederaufbau „Ahr wie Aufbruch“ wurde von den Initiatoren in den Medien euphorisch gefeiert. Der erste Beigeordnete Horst Gies beschwor, dass es uns nur gelingen kann, „wenn wir alle anpacken und uns engagieren“. Alle seien dazu aufgerufen, sich daran zu beteiligen und ihre Vorschläge und Ideen einzubringen. Gesammelt wurden weit mehr als 400 Ideen.

Bei Natur, Bauen & Hochwasserschutz stand hierzu an erster Stelle die Forderung nach pragmatischen und schnellen Lösungen. Dazu die Erkenntnis vom Ausland lernen wie beispielsweise Niederlande und Niederösterreich. Wer jetzt erwartet hat, dass zügig Taten folgen, wurde vier Monate später im Dezember in der Kreistagssitzung bitter enttäuscht. Denn einem Antrag von SPD Fraktionssprecher Christoph Schmitt, dass die Kreisverwaltung künftig für die Übernahme des Hochwasserschutzes im gesamten Kreis zuständig ist, fand zwar allerseits Zustimmung. Jedoch entschieden wurde nichts.

Neben rechtlichen Fragen müsse zunächst die Finanzierung zusätzlicher Kosten geklärt werden hieß es von Seiten der CDU. Kein Wunder, dass der Sonderbeauftragte des Landes, Günter Kern fordert: „Dieser Landkreis braucht jetzt Führung, er braucht für die nächsten Jahre einen Macher“. Gebraucht werde niemand, der Entwicklungen abwartet, sondern jemanden, der Linien vorgibt, der voran marschiert.

Michael Koch
Bad Breisig
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Landratskandidat Christoph Schmitt mit Elternvertretern und dem Verein „Nonnenwerth retten e.V.
28.12.2021

Im Austausch über die Zukunft des Gymnasiums Nonnenwerth

Sozialdemokraten unterstützen Bestrebungen des Vereins, den Fortbestand zu sichern

Zu einem Austausch über die Zukunft des Gymnasiums Nonnenwerth trafen sich kürzlich VertreterInnen der SPD aus den Landkreisen Ahrweiler und Neuwied mit Elternvertretern und dem Verein „Nonnenwerth retten e.V.“.

Christoph Schmitt (Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag), Susanne Müller (MdL), Martin Diedenhofen (MdB) und Lana Horstmann (MdL) interessierten sich insbesondere für die aktuellen Entwicklungen der Verhandlungen zwischen dem Verein Nonnenwerth retten e.V. und dem privaten Träger.

Rüdiger Knöpfel, stellvertretender Vorsitzender des Elternbeirats, berichtete, dass die Kommunikation mit dem Träger aktuell schwierig sei. So sei ein geplantes Gespräch mit einem unabhängigen Bausachverständigen kurzfristig abgesagt worden. Gleichzeitig wurde durch einen Brief des Trägers an Eltern und Lehrer bekannt gegeben, dass die möglichen Kosten für eine Brandschutz-Sanierung und weitere Baumaßnahmen deutlich höher seien als bisher gedacht.

Die Situation für die SchülerInnen und die Beschäftigten ist durch die andauernden Auseinandersetzungen herausfordernd. In kürzester Zeit hatte die Elternschaft vor wenigen Wochen einen gemeinnützigen Verein gegründet. Der Verein „Rettet Nonnenwerth“ könnte künftig als neuer Träger unter dem Dach einer gemeinnützigen GmbH die Trägerschaft übernehmen. Man ist hier in enger Absprache mit Sachverständigen, ADD und dem Ministerium und könnte die Betriebskosten der Schule ab November übernehmen, so die Elternvertreter Peter Schichl und Peter Luft.

Interessiert folgten die VertreterInnen der SPD den Ausführungen und dankten den ElternvertreterInnen für deren Engagement. Die Politik im Land und im Bund unterstützt die Bestrebungen des Vereins, den Fortbestand der Schule zu sichern. Man wird weiterhin im Dialog mit den Eltern bleiben und die Details einzelner Hintergrundfragen direkt mit in die Regierungsarbeit nehmen. Christoph Schmitt, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag Ahrweiler und Kandidat für das Landratsamt betont, wie wichtig die pädagogische Arbeit des Franziskus-Gymnasiums ist, und dass es das Ziel des Kreises sein muss, den Schulstandort langfristig zu sichern.

Die Schulgemeinschaft hat sich mit allen beteiligten LehrerInnen, SchülerInnen und ElternvertreterInnen fest vorgenommen, den Schulbestand für die nächsten Jahre zu sichern und auf der Insel zu bleiben. Dabei hat die Schulgemeinschaft die volle Unterstützung der SPD-PolitikerInnen, sowohl auf Kreis-, Land- und Bundesebene – man werde den Dialog fortsetzen.

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Landratskandidat Christoph Schmitt im Gespräch mit Sigline Hornbach-Beckers am Beratungsbus in Walpozheim
26.12.2021

„Es wäre schön, wenn die Hilfsbereitschaft anhält”

Hochwasserhilfe im Ahrtal braucht langen Atem

Siglinge Hornbach-Beckers, Leiterin des Fachbereich Jugend und Familie der Kreisverwaltung Ahrweiler im Interview mit „Herzenssache“.

Was wünschen Sie sich von unseren Spendern und von Herzenssache?

Bevor ich auf die Frage eingehe, möchte ich zunächst ein aufrichtiges Dankeschön an Herzenssache und die vielen Spenderinnen und Spender richten. Durch die großartige Unterstützung war es uns in den vergangenen Wochen möglich, verschiedene Vorhaben im Interesse der von dem Hochwasser betroffenen jungen Menschen und deren Familien umzusetzen. Dies berührt sehr, macht Mut und zeigt uns, dass wir in dieser schwierigen Situation nicht alleine sind.
Es wäre schön, wenn die Hilfsbereitschaft auch weiterhin anhält und die Menschen im Ahrtal auf dem langen Weg des Wiederaufbaus und der Gestaltung ihrer Zukunft weiterhin Unterstützung erhalten.

Was brauchen Kinder, Jugendliche und ihre Familien in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten aus Ihrer Sicht mittel- und langfristig am meisten?

Die im Ahrtal betroffenen Menschen müssen schnell in den Alltag zurückkehren und diesen leben können. Auch ist es von zentraler Bedeutung, alle Generationen im Rahmen des Wiederaufbaus jeweils altersgerecht zu beteiligen, statt Bedarfe für sie zu formulieren. Und hier sehe ich alle Akteure in der Verantwortung, sich entsprechend auszurichten.

Was passiert denn gerade in Sachen Wiederaufbau?

Bereits am 23.07.2021 haben wir einen Runden Tisch „(Wieder-)Aufbau der sozialen Infrastruktur“ gegründet, dem mittlerweile über 30 Organisationen angehören. Zentrales Ziel ist: die Betroffenen der Flutkatastrophe auf ihrem Weg in eine positive Zukunft zu begleiten und mit bedarfsorientierten Maßnahmen und Vorhaben zu unterstützen. Zwischenzeitlich haben sich aus dem Runden Tisch heraus fünf Arbeitsgruppen gebildet, die u. a. in 2022 Beteiligungsprojekte für Kinder, Jugendliche und Familien in deren direktem Lebensumfeld umsetzen möchten.

Welche Hilfsangebot zur psychosozialen Bewältigung gibt es?

Die Arbeitsgruppe „Psychosoziale Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ hat ein Konzept ausgearbeitet und Kitas das Angebot einer kontinuierlichen und vor allem qualifizierten Begleitung durch eine psychologische, beziehungsweise therapeutische Fachkraft gemacht.18 Kitas haben bereits den Wunsch einer Erstberatung angemeldet. Hier wird geklärt, ob weitere Unterstützung erforderlich ist und wie diese konkret ausgestaltet werden kann. Das Angebot reicht von allgemeinen Infos zum Umgang mit Kindern in Belastungs- und Krisensituationen über die Reflexion eigener Betroffenheit der Kita-Teams bis hin zur Begleitung von Elterngesprächen.

Wie erreichen Sie die Menschen, die Hilfe und Beratung brauchen?

Seit dem 16.09.2021 ist darüber hinaus der „Mobile Beratungsbus“ (gefördert von Plan International e. V.) unterwegs, der im Aufbaugebiet an 16 Orten Station macht. Ein in zwei Büros und eine Spielecke umgebauter Reisebus ist seither regelmäßig von 9 bis 17 Uhr in den betroffenen Orten und Stadtteilen unterwegs. An jeweils markanten Standorten bieten anerkannte Träger und Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien, Informationen und Beratung zu allen Fragen des sozialen Alltags in der Phase des Wiederaufbaus an.
Der mobile Beratungsbus wird rollierend besetzt: Angefangen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugend- und Sozialamts der Kreisverwaltung Ahrweiler, der Lebensberatungsstelle des Bistums Trier, der hiesigen Caritas, des DRK-Kreisverbands, des Jugend-Hilfe-Vereins, der Kath. Familienbildungsstätte, den Gemeindeschwestern plus, Sozialstationen, Jobcenter und Agentur für Arbeit bis hin zur DRK-Fachklinik etc. Die Inanspruchnahme ist derzeit von Ort zu Ort unterschiedlich. Bisher nutzen überwiegend Eltern bzw. Erwachsene das Angebot.

Wir sind kurz vor Weihnachten. Wie helfen Sie Familien, gut durch diese besondere Zeit zu kommen?

Im Rahmen der Aktion der „Rollende Adventskalender“ werden zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit des Kreises Ahrweiler vom 01.12.2021 – 24.12.2021 täglich von 16-17 Uhr im Aufbaugebiet von Sinzig über die Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die betroffenen Orte in den Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau aufsuchen, um mit Kindern gemeinsam den Advent zu erleben und positive Momente Erfahrungen zu ermöglichen. Die Angebote reichen von Mit-Mach-Aktionen bis hin zum Puppenspiel und Märchenlesen.

Quelle: Herzenssache online 20.12.2021

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22.12.2021

Leserbrief „Absurdes Vertagungsschauspiel“

Es war ein absurdes Schauspiel, das der Kreistag mehrheitlich in seiner Sitzung am vergangenen Freitag bot. Rund fünf Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal standen gleich mehrere wichtige Punkte zur Entscheidung an: die zukünftige Struktur des Hochwasserschutzes, Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz, Schaffung einer hauptamtlichen Beigeordnetenstelle. Alles dringlich, alles für die weitere Entwicklung des Ahrtals und des gesamten Kreises von hoher Bedeutung und alles entscheidungsreif. Und was macht die Kreistagsmehrheit? Vertagen!

Allein die Fraktionen von SPD und Grünen sowie der Einzelkämpfer Wolfgang Huste für Die Linke drängten auf eine Entscheidung. Die übrigen Fraktionen und die Kreisverwaltung mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Horst Gies an der Spitze zeigten keine Eile. Die Übernahme des überörtlichen Hochwasserschutzes, über Wochen diskutiert, von den Spitzen aller hauptamtlich geführten Kommunen im Kreis befürwortet: vertagt!

Die Förderung von Batteriespeichern bei bestehenden Fotovoltaikanlagen, inhaltlich nicht umstritten: vertagt! Die Einrichtung einer hauptamtlichen Beigeordnetenstelle im Kreishaus, um die immensen Aufgaben der kommenden Jahre auf mehrere Schultern zu verteilen: vertagt! Wie drückte es Grünen-Frontmann Wolfgang Schlagwein aus:„Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren.“ Das aber sieht die Mehrheit trotz aller Einhelligkeit in der Sache nicht so. Man kann es daher, zugegeben nur mit einer gewissen Portion Unverständnis, nicht anders ausdrücken: Der Kreis hat Zeit!

Werner Kasel, Kreisstadt

Quelle: Rhein-Zeitung, Ausgabe K, 22.12.2021

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20.12.2021

Der Macher aus Niederzissen

SPD-Landratskandidat Christoph Schmitt

Kreis Ahrweiler. SPD-Politiker Christoph Schmitt tritt bei der Landratswahl im Kreis Ahrweiler am 23. Januar 2022 als überparteilicher Kandidat an. Als größte Herausforderung erachtet der 35-Jährige den Wiederaufbau des Ahrtals nach der Flut. Kritisch blickt Schmitt auf den Ex-Landrat. Auch die Klimapolitik kommt ihm eindeutig zu kurz.

Aus seiner Motivation für die Landratskandidatur macht SPD-Politiker Christoph Schmitt aus Niederzissen keinen Hehl: „Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr in der Kommunalpolitik aktiv, habe einige Stationen bis hin zum Fraktionsvorsitzenden im Kreistag durchlaufen. Ich traue mir das Amt als Landrat zu.“ Unter ihm soll ein Neustart in der Kreispolitik gelingen.Klima- und verkehrspolitische Versäumnisse sollen schleunigst aufgearbeitet werden. In wesentlichen Zukunftsfragen wolle er den gesamten Kreis im Blick behalten. Kritisch siehtSchmitt das „unnahbare“ Flut-Management des ehemaligen Landrats Jürgen Pföhler. SeinKonzept: Mehr Bürgernahe und Konsensfähigkeit wagen. Auch den Wiederaufbau im Ahrtal sieht er als Gemeinschaftsaufgabe.

Spannende Zeiten für einen Neuanfang

Selbstverständlich habe er sich seine Kandidatur reiflich überlegt: „Aber aufgrund meiner beruflichen Erfahrung aus dem Bundeszentralamt für Steuern in Bonn und meiner kommunalpolitischen Kompetenzen passe ich in das Profil einer solchen Stelle.“ Dennoch:„Nach einer Katastrophe solchen Ausmaßes als Landrat zu kandidieren ist nichts Alltägliches. Politiker sollten sich genau überlegen, ob man den Herausforderungen gewachsen ist. Zudem ist es in diesen spannenden Zeiten wichtig, dass wir im Kreis einen politischen Neustart hinbekommen. Diese Herausforderung nehme ich gerne an.“

Notwendig für einen Neuanfang war Schmitts Ansicht nach auch, dass Ex-Landrat Pföhler den Weg dafür freimachte. Der 35-Jährige selbst war es, der mit einer Resolution dieWeichen für den Wechsel im Kreishaus stellte. Die Vorgänge in der Flutnacht zu bewerten sei hingegen Sache der Staatsanwaltschaft, sagt Schmitt. „Was politisch zu kritisieren ist, war sein Verhalten direkt nach der Flut. Er hat leider überhaupt keine Präsenz gezeigt. Er war nicht bei den Menschen, er war nicht bei den Betroffenen und Rettungskräften. Als obersterKatastrophenschützer hätte ich von ihm erwartet, dass er sich der Verantwortung stellt. Das hat er nicht getan.“

In Gummistiefeln im Flutgebiet

Schmitt watete wochenlang selbst in Gummistiefeln durchs Flutgebiet, hat bei Freunden oder Fremden Schlamm geschippt und sich ein Bild von der katastrophalen Situation verschafft. „Es war anfänglich schwer zu realisieren, was überhaupt passiert war“, sagt Schmitt. Umso gewaltiger erscheint auch die Mission Wiederaufbau, die wohl nicht weniger als ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen werde. Umso nötiger sei deshalb ein „Macher“ imKreishaus. „Auf Kreisebene fehlt immer noch jemand, der die Richtung vorgibt, der an entscheidenden Punkten koordiniert. Bürgermeister oder Ortsvorsteher machen bislang einen super Job, aber stehen in Sachen Wiederaufbau auch vor vielen Fragen, die sie selbst nicht beantworten können. Daran muss vonseiten des Kreises intensiver gemeinsam mit dem Land gearbeitet werden.“

Beispielhaft solle es Schmitt zufolge Kreis-Kernkompetenz sein, eine nachhaltige Ahr-Radwegroute zu konzipieren, die für viele Kommunen nach der Hochwasserkatastrophe relevant ist. „Wir haben jetzt die einmalige Chance, einen einheitlichen Radweg an der Ahr als touristisches Highlight zu schaffen. Also sollten wir das als Kreis auch tun.“ Auch in punkto nachhaltige Verfahren, ökologische Verträglichkeit oder erforderlicher Klima- undHochwasserschutz solle von Kreisebene verstärkt im Sinne der Kommunen agiert und mit angrenzenden Kreisen kooperiert werden. „Dafür stehe ich ein“, sagt er.

Soforthilfen top, Verwaltung flop

Lob verteilt Schmitt für die schnell ausgezahlten Soforthilfen im Nachgang des Jahrhunderthochwassers. „Wir haben in kürzester Zeit zwei Soforthilfeprogramme im Land und Kreis auf die Beine gestellt. Das hat auch recht unbürokratisch funktioniert.“ Zweifelsfrei sei der größere Wiederaufbaufonds eine „deutlich komplizierte Sache“. Schmitt:„Wir reden von Steuergeld, das gerecht verteilt werden soll. Mit Blick auf den Missbrauch von Corona-Soforthilfen müssen dabei gewisse Mechanismen berücksichtigt werden, speziell bei derartigen Summen.“

Auf Schmitts Agenda steht auch eine „verschlankte Verwaltungsstruktur“ und die„Entbürokratisierung“ im Kreis. Heißt: „Oftmals entsteht der Eindruck, eine Verwaltung prüft, warum etwas nicht geht. Ich wünsche mir eine Verwaltung, die prüft, wie etwas am schnellsten oder am einfachsten geht “, sagt der 35-Jährige. Entsprechend „konstruktiv und pragmatisch“ wolle er den Kreis künftig aufgestellt wissen. Auch personell sehe er Nachbesserungsbedarf. „Da müssen wir ran. Es wäre blauäugig zu glauben, dass wir die bevorstehenden Aufgaben mit diesem Personalstamm bewältigen können.“

Wirtschaftsförderung mit Klimaschutz vereint

Schmitts übergeordnetes Ziel: Der Kreis Ahrweiler soll moderner werden und lebenswert bleiben. „Dafür wollen wir kleine und mittelständische Betriebe in der Region oder auch ander Ahr halten und hinzugewinnen.“ Zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts gehöre zudem, den Tourismus durch beschleunigte Infrastrukturprojekte zu fördern. „5G-Mobilfunkversorgung oder moderne Mobilitätskonzepte sind vorstellbareZukunftsprojekte.“ Voraussetzung dafür: „Die Wiederherstellung der Infrastruktur etwa mitSportplätzen oder Dorfgemeinschaftshäusern ist nach der Flut so weit fortgeschritten, dass dafür Kapazitäten bleiben.“ Weit oben auf Schmitts Prioritätenliste steht auch derKlimaschutz. „Etwa im Bereich der erneuerbaren Energien ist im Kreis bisher zu wenig passiert. Wenn wir CO2-neutral werden wollen, müssten wir eigentlich schon seit Jahren weiter in der Umsetzung sein.“ Solar- und Windenergie seien deshalb „Themen der Stunde“.

Vor der Konkurrenz um den Landratsposten ist Schmitt, dessen Kandidatur auch von den freien Wählern unterstützt wird, nicht bange. „Wir sollten im Kreis unsere politischen Kräfte bestmöglich bündeln und an einem Strang ziehen. Ich sehe mich dazu in der Lage, verschiedene Interessen zu vereinen“, sagt der Diplom-Finanzwirt. Um dieZukunftsaussichten für das Ahrtal zu verbessern, sei genauso die Hilfe und vertrauensvolleZusammenarbeit mit Land und Bund unabdingbar. „Und meine Kontakte nach Mainz und Berlin können dabei helfen, den Austausch für den Wiederaufbau weiter zu intensivieren.“Für Schmitt ist klar: „Als Landrat sollen für mich bestmögliche Resultate im Vordergrund stehen – für die Region und die Menschen, die hier leben.“

Finanzexperte und Weltenbummler

SPD-Landratskandidat Christoph Schmitt wurde 1986 in Neuwied geboren und lebt mit seiner Frau in Niederzissen. Beruflich ist der 35-jährige Diplom-Finanzwirt im Bundeszentralamt für Steuern in Bonn tätig und schwerpunktmäßig mit internationalem Steuerrecht betraut. Abseits der Politik ist Schmitt privat in Karnevals-und Sportvereinen aktiv und unternimmt mit Vorliebe Fernreisen.

Quelle: Bonner General-Anzeiger, 13.12.2021, Stephan Stegmann
Foto: Martin Gausmann

 

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18.12.2021

Leserbrief „Was sagt Ton der Bewerbung?“

Auf vier Landratskandidaten warten große Aufgaben im Kreis Ahrweiler, ganz besonders im von der Flutkatastrophe schwer getroffenen Ahrtal. Hier erhoffen sich die Bürgerinnen und Bürger von der neuen Landrätin, dem neuen Landrat einen kompetenten, einsatzfreudigen, mutigen und vertrauensvollen, gut strukturierten Einsatz. Sie benötigen dringend jemand, der ihre Probleme und Nöte anhört, ernst nimmt und mit seinem Team Vorschläge und Lösungen ziel gerichtet erarbeitet.

Die Kandidatin Cornelia Weigand möchte „als Landrätin für die Verbandsgemeinde Altenahr und den anderen von der Flut betroffenen Bürgern einen größeren Hebel entfalten“. Was dieser Hebel beinhaltet, und wie er entfaltet werden soll, bleibt rätselhaft. Allein die Verbandsgemeinde Altenahr in den Fokus ihrer Arbeit als Landrätin zu setzen, klingt sehr einschränkend, gehört doch der gesamte Kreis Ahrweiler zum Aufgabenbereich einer Landrätin. Ihre Entscheidung, als Landrätin zu kandidieren, sieht Frau Weigand „auf jeden Fall sportlich“, und dazu passt dann auch noch, dass sie „ihren Hut in den Ring wirft“, wie sie in der Presse verkündet.

Hier stellt sich die Frage, ob sie wirklich ernsthaft an einer so herausfordernden Führungsposition als Landrätin interessiert ist und dieser Aufgabe gerecht werden könnte, die doch viel mehr ist als ein medienwirksames Spiel. Auch die Vorwürfe der Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr in der Pressekonferenz und der 750 Eltern der Schülerinnen und Schüler, die sich von der Verbandsbürgermeisterin allein gelassen fühlen, lassen keine ehrliche Einsatzbereitschaft, vertrauensvolle Problembewältigung und Führungsaufgabe der Frau Weigand erwarten.

Gisela Halfen, Grafschaft

Quelle: Rhein-Zeitung, Ausgabe K, 18.12.2021

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03.12.2021

Hohe Nachfrage nach Corona-Impfungen im Kreis Ahrweiler

Landratskandidat Christoph Schmitt fordert zusätzliche Impfstellen.

Mehr Impfangebote im Kreis Ahrweiler fordert Christoph Schmitt, angesichts der stark steigenden Nachfrage nach Auffrischungs- und Erstimpfungen gegen das Coronavirus. Im Landkreis Ahrweiler gibt es allerdings kein eigenes Impfzentrum mehr. „Die aktuelle hohe Nachfrage kann durch die Impfbusse, die aktuellen Impfstellen und die niedergelassenen Ärzte leider nicht zufriedenstellend befriedigt werden. Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen lange Anfahrten und stundenlange Wartezeiten in Kauf, um den ersehnten Piks zu erhalten“, erläutert Christoph Schmitt.
Um diese Situation im Kreis Ahrweiler zu verbessern und Impfangebote zu erhöhen, hat sich Christoph Schmitt nun an den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch gewandt. Schmitt macht sich dafür stark, dass die dezentralen Impfangebote im Kreis Ahrweiler etwa durch zusätzliche feste Impfstellen erweitert werden. „Die 4. Welle trifft auch uns im Kreis Ahrweiler stark. Wir müssen gemeinsam mit der Landesregierung nun alles dafür tun, dass möglichst viele Menschen im Kreis Ahrweiler schnell ihre Auffrischungsimpfung oder Erstimpfung erhalten können. Ich bin daher froh, dass mir Clemens Hoch in einem persönlichen Telefonat zugesagt hat, zeitnah zusätzliche Impfstellen im Kreis Ahrweiler schaffen zu wollen, um somit auch der Sondersituation in unserem Landkreis Rechnung zu tragen“, so Christoph Schmitt.

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26.11.2021

Schmitt hatte Ex-Landrat Pföhler kritisiert

Nach der Flutkatastrophe an der Ahr hatte Schmitt den damaligen Landrat Jürgen Pföhler (CDU) scharf kritisiert. Sein Verhalten habe das Vertrauen in die Amtsführung erschüttert, teilte Schmitt damals in einer Pressemitteilung mit. Darin forderte er Pföhler dazu auf, den Weg für einen politischen Neuanfang im Landkreis freizumachen.

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft bekanntgegeben, gegen den Landrat im Zusammenhang mit der Hochwasser-Katastrophe zu ermitteln. Dabei geht es um den Verdacht der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung durch Unterlassen, da Pföhler möglicherweise zu spät vor den Wassermassen gewarnt haben könnte.

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© 2022 Christoph Schmitt