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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir wollen ein nachhaltiges Ahrtal errichten

Christoph Schmitt mit Malu Dreyer, Wirtschaftsministerin Daniela Schmidt und Umweltministerin Eder im Gespräch

Sechs Monate nach der Flutkatastrophe zieht die Ministerpräsidentin bei einem Besuch in Schuld Bilanz über den bisher geleisteten Wiederaufbau.

Sechs Monate nach der Flutkatastrophe besucht die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wieder das Ahrtal. In Schuld war sie mit Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP), Klimaschutzministerin Katrin Eder (Grüne) und der Wiederaufbaubeauftragten Nicole Steingaß (SPD) unterwegs, um sich über den Stand des Wiederaufbaus zu informieren. „Die Menschen in der Region und tausende Helferinnen und Helfer haben dafür bis an die Grenzen der Belastbarkeit gearbeitet. Schritt für Schritt werden wir weitermachen. Es ist noch ein schwieriger Weg. Ich bin aber überzeugt, dass wir gemeinsam das Ahrtal wieder aufbauen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Mobilität schaffen, priorisieren, um modern und nachhaltig wiederaufzubauen

„Die Stimmung im Dorf ist nicht gut“, berichtet Bürgermeister Helmut Lussi. Obwohl schon viel erreicht worden sei im vergangenen halben Jahr, umgebe die Menschen eine Art „Winterblues“. „Es geht vorwärts, aber nicht im Tempo, wie sich das die Menschen erhofft haben“, sagt er am Infopunkt für Flutopfer. Vom Infopunkt an der Kirche geht es hinunter ins Dorf. Vorbei an der provisorischen Landesstraße 73, die gebaut wurde, weil ein Teilstück der eigentlichen Trasse von der Flut weggerissen wurde. Durch den stillgelegten Bahntunnel wurde eine 1,4 Kilometer lange Straße gebaut. „Die Notumfahrung zeigt, wie wir arbeiten: grundlegende Mobilität schaffen, priorisieren, um modern, verkehrssicher und nachhaltig wiederaufzubauen“, sagt MinisterinDaniela Schmitt. Sie betont dabei, wie wichtig die unkomplizierte, direkte Vergabe des Projektbüros des Landesbetriebes Mobilität am Außenstandort Sinzig sei

Dieses schnelle und unbürokratische Vorgehen gelte auch in anderen Bereichen. So habe man das Bodenordnungsverfahren für die Weinberge in Rech, Dernau und Mayschoß beschleunigt eröffnet. „Wir wollen den Winzern ermöglichen, ihre verlorenen Rebflächen möglich rasch wieder zu bestocken“,unterstreicht Daniela Schmitt. Der Weinbau sei ein Identitätsstifter für die Menschen im Tal und zugleich auch wichtiger Wirtschaftsfaktor und attraktiver Touristenmagnet, so die Ministerin.

© 2022 Christoph Schmitt