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Mehr Unterstützung vom Kreis bei der Entwicklung des Ahrtals als Modellregion

Landratskandidat Christoph Schmitt im Gespräch über den Wiederaufbau mit dem Sonderbeauftragten Günter Kern

Landratskandidat Christoph Schmitt mit Sonderbeauftragten Günter Kern in Antweiler

„Der Kreis muss bei der Entwicklung des Ahrtals als Modellregion mehr Unterstützung bieten“ war die klare Botschaft von Ortsbürgermeister Peter Richrath in Antweiler im Gespräch mit dem Vor-Ort-Beauftragten des Landes Rheinland-Pfalz, Günter Kern. Das obere Ahrtal bietet ausreichend Flächen und Möglichkeiten. Sei es für erneuerbare Energieerzeugung, Nahwärmeversorgung und insbesondere für den Hochwasserschutz. Der Ortsbürgermeister zeigte sich erfreut, dass sich Landratskandidat Christoph Schmitt zusammen mit Günter Kern die Zeit nahmen, um die anstehenden Herausforderungen, die mit der Flutkatastrophe am 14. Juli für Antweiler entstanden sind, zu besprechen. „Schon in den ersten Wochen Anfang August habe ich sehr schnell gemerkt, dass vor allem die Ortsbürgermeister der betroffenen Gemeinden im Ahrtal den unmittelbaren Kontakt wollen und ihn auch nutzen, so Günter Kern. Daraus sind gute Partnerschaften entstanden.

Ortsbürgermeister benötigen Unterstützung

Die Ortsbürgermeister der Gemeinden im Ahrtal sind die Motoren des Wiederaufbaus. Sie sind seit Monaten rund um die Uhr für die Menschen im Ort im Einsatz. Die Ortsbürgermeister investieren viel Kraft und entwickeln tolle Ideen“, erklärt Günter Kern. Nach dem Aufräumen habe jetzt die Phase der Planungen für den Wiederaufbau begonnen. Jetzt benötigen die Bürgermeister Unterstützung insbesondere von der Kreisverwaltung, bei dem Schaffen von Grundlagen für den Wiederaufbau. Dies muß jetzt zügig erfolgen, damit im Frühjahr die Kommunen wie auch Privatleute und Unternehmen es losgehen kann. Dann sollen die ersten Spatenstiche erfolgen.

Das Ahrtal als Modellregion aufbauen

Derzeit laufen viele Zukunftsplanungen im Ahrtal. Ein Ergebnis der jüngsten Infrastrukturkonferenz ist, dass diese zentral bei der Kreisverwaltung koordiniert werden müssen. Für die Wärmeversorgung soll zukünftig die Gasversorgung im gesamten Ahrtal ermöglicht werden. Nach den Vorstellungen von Ortsbürgermeister Richrath kommt in Antweiler ein Nahwärmenetz in Betracht. Eine Nahwärmeversorgung ist auch eines der zentralen Vorhaben der Wiederaufbaugesellschaft Zukunft der Ortsgemeinden Dernau, Mayschoß und Rech. Für die Realisierung bedarf es einer entsprechenden Grundlagenarbeit durch den Kreis. Die Telekommunikation soll über Glasfasernetze realisiert werden. „Dies gilt es endlich flächendeckend für den gesamten Landkreis zu realisieren„, ergänzt Christoph Schmitt.

Schmitt fordert Hochwasserschutz in Verantwortung vom Kreis

Die Hochwasservorsorge und der Hochwasserschutz sollen über einen Zweckverband für das gesamte Ahrtal mit seinen Nebentälern entstehen. Auch hierbei muss die Kreisverwaltung die Federführung sowohl für das Ahrtal, aber auch für das Brohl- und Vinxtbachtal sowie für die Grafschaft übernehmen, so Christoph Schmitt. In dem Zusammenhang verwies der Landratskandidat auf die  jüngste Kreistagssitzung, bei der es für den SPD Antrag, dass der Hochwasserschutz in Zukunft Sache des Kreises werden muss, von allen Fraktionen Zustimmung gab. Diese Aufgabe gelte es jetzt konsequent auf den Erkenntnissen der vergangenen Starkregenereignisse und der Flutkatastrophe anzugehen.

In der ersten Zukunftskonferenz wurden circa 400 Vorschläge eingebracht, die seitdem bei der Kreisverwaltung liegen. Allerdings wurden diese bisher nicht weiter in der Öffentlichkeit diskutiert, um gute Ideen in die Zukunftsplanung des Ahrtals einzubinden.  „Da schlummert ein erhebliches Potenzial auch für den gesamten Landkreis, welches jetzt gehoben werden muss“ ist sich Landratskandidat Christoph Schmitt sicher.

© 2022 Christoph Schmitt