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So geht wirksamer Katastrophenschutz

Landratskandidat Christoph Schmitt informierte sich über Katastropjenschutz im Kreis Bitburg-Prüm

Landratskandidat Christoph Schmitt informiert sich im Nachbarkreis Bitburg-Prüm

Jüngst besuchte Landratskandidat Christoph Schmitt gemeinsam mit dem FREIE WÄHLER-Landtagsabgeordneten Stephan Wefelscheid, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz, das Katastrophenschutz-Zentrum (KatS) im Kreis Bitburg-Prüm. Auf dem ehemaligen Gelände der US-Kaserne in Bitburg wurde eine Halle mit viel ehrenamtlichen Engagement umgebaut und eingerichtet. Das KatS beinhaltet unter anderem die Fernmeldezentrale, Schulungsräume sowie den Stabsraum mit interaktiver Technik für die Arbeit der technischen Einsatzleitung. In seiner Begrüßung hob der Kreisbeigeordnete Rudolf Rinnen die multifunktionale Nutzung hervor. „Großschadenslagen sind zum Glück selten. Deshalb ist unser KatS-Zentrum multifunktional nutzbar“. So werde die Einrichtung von allen Hilfsorganisationen einschließlich der Polizei für Seminare, Lehrgänge und Ausbildungen genutzt.

KatS hat sich bei Hochwasserkatastrophe bewährt

Zusammen mit dem stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Willi Schlöder hatte der Kreisbeigeordnete am Abend des 14. Juli die Aufgabe des Einsatzleiters übernommen. Gegen 20:15 habe er die Alarmstufe 5 (Katastrophenfall) für den Eifelkreis ausgelöst. Die bereits im Jahr 2018 gesammelten Erfahrungen hätten dazu beigetragen, dass die vom Kreis zu koordinierende Katastrophenlage schnell und effektiv organisiert werden konnte. Entscheidend hierzu beigetragen habe die Einrichtung des KatS-Zentrum. Die technische Einsatzleitung sei zu dem Zeitpunkt mit 46 Einsatzkräften aller Hilfsorganisationen zur laufenden Feststellung der Lage, Koordination der Einsätze, Versorgung und Information besetzt gewesen. Vom Stabsraum aus wurden bereits bis zum frühen Morgen des 15.Juli über 2.500 Einsätze für den Kreis koordiniert.

Stationäre und mobile Einheit

Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Jürgen Larisch informierte im Anschluss über weitere Ausstattungsdetails. Eine entscheidende Unterstützung in solchen Katastrophenlagen biete das Stationäre Präsentation System der Einsatzleitung. Hier würden alle Lageinformationen übersichtlich visualisiert. Dieses System werde zudem auch als mobiles System der technischen Einsatzleitung vorgehalten. Mittels im Katastrophenschutz-Zentrum bereitstehenden Wechselbrücken-Fahrzeuge ließe sich binnen kürzester Zeit die technische Einsatzleitung auch an einem beliebigen Ort einrichten. Dazu stünden alle benötigten Materialien in Behältern bereit. Der Transport sämtlicher Materialien werde durch eine eigene Logistik-Gruppe sichergestellt. So habe man nach der Flutkatastrophe auch schnell dem Kreis Ahrweiler zur Unterstützung den komplett eingerichteten Bürocontainer zur Verfügung gestellt.

Kontinuierliche Wartung und Schulung

Das KatS-Zentrum verfügt unter anderem über ein autarke IT-Umgebung, deren Administration, Wartung und Pflege durch zwei beauftragte Gerätewarte im Katastrophenschutz sichergestellt wird.  Wesentlich für die Einsatzbereitschaft und dem erforderlichen Wissen der technischen Einsatzleitung sei neben der technischen Ausstattung auch fortlaufende Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für den Stab, so Jürgen Larisch. Auf Nachfrage von Christoph Schmitt erklärt Jürgen Larisch, dass im KatS Bitburg-Prüm monatlich Trainings stattfinden. „Der Kreis Bitburg-Prüm ist als Aufgabenträger des überörtlichen Brand- und Katastrophenschutzes mit dem KatS-Zentrum vorbildlich organisiert“ fasst Christoph Schmitt die Erkenntnisse aus dem Besuch zusammen. Auch im Rückblick auf die Flutkatastrophe muss sich der Kreis Ahrweiler im Bereich Katastrophenschutz deutlich besser aufstellen. „Das KatS-Zentrum in Bitburg ist ein gutes Vorbild für den Kreis Ahrweiler“ so der  Landratskandidat Christoph Schmitt abschließend.

© 2022 Christoph Schmitt