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Positives Zeichen für Levana Schule

Landratskandiat Christoph Schmitt fordert zeitnahe Lösung für Levana Schule im Kreis Ahrweiler

Breite Unterstützung für zeitnahe Lösung im Kreis

Auf Antrag der SPD Fraktion im Kreistag Ahrweiler hat sich der zuständige Werksausschuss Eigenbetrieb Schulen und Gebäudemanagement (ESG) in seiner letzten Sitzung erneut mit der Zukunft der Levana Schule befasst. Die direkt an der Ahr gelegene Förderschule wurde von der Flutkatastrophe am 14./15. Juli derart getroffen, dass sie aktuell nicht genutzt werden kann. Die 100 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf sind seit Beginn des Schuljahres in zwei Förderschulen in Neuwied untergebracht und müssen täglich bis zu drei Stunden Gesamtfahrtzeit in Kauf nehmen. Die schulischen Bedingungen in Neuwied sind zwar gut, dennoch ist die Schulgemeinschaft zunehmend unzufrieden, da derzeit eine vorübergehende Unterbringung im Kreis Ahrweiler oder ein zügiger Neubau an anderer Stelle nicht geplant ist. Nach Angaben der Kreisverwaltung soll zunächst ein erst vor Kurzem beauftragtes Gefahrengutachten abgewartet werden, bevor man weitere Überlegungen anstelle, so die Mitteilung in einer Ausschusssitzung Anfang November. Diesen Umstand und die geringe Kommunikation zwischen Kreishaus und der Schule wurde  jüngst in einem offenen Brief der Schulgemeinschaft der Levana Schule bemängelt.

Planungen eines möglichen Neubaus frühzeitig voran treiben

Daher beantragte Fraktionssprecher Christoph Schmitt: „Der ESG wird beauftragt, zeitnah ein Ersatzgrundstück zu suchen, um die Planungen eines möglichen Neubaus frühzeitig voran zu treiben. Die Schulgemeinschaft soll dabei transparent und eng über Zeitpläne und Planungsschritte informiert und eingebunden werden. Mögliche Übergangslösungen innerhalb des Kreises sind gemeinsam mit der Schulgemeinschaft zu prüfen“. Fraktionsvorsitzender Christoph Schmitt begründete den Vorstoß in der Sitzung am Montag: „Unabhängig vom Ausgang des Gutachtens, wird man sich die Frage stellen müssen, ob der alte Standort der Levana Schule geeignet und zukunftsfähig ist. Ohne dem Gutachten vorweg zu greifen, ist die SPD-Fraktion der Meinung, dass der ursprüngliche Schulstandort für Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten motorische und ganzheitliche Entwicklung in Frage zu stellen ist. Zudem entspricht die bisherige Bauweise der Levana Schule nicht mehr den Anforderungen einer solchen Schulform. Die Kapazitätsgrenzen sind überschritten und die Maße der Klassen- und Fachräume entsprechen nicht den Anforderungen einer modernen Schule für Schülerinnen und Schüler mit diesen Förderschwerpunkten. Mit Blick auf die Dauer von Planung und Durchführung von Schulneubauten erscheint es dringend erforderlich, schnellstmöglich mit der Suche nach alternativen Standorten und ersten Planungen zu beginnen.“

Derzeitige Situation ist unbefriedigend

Christoph Schmitt betonte das mit Blick auf die immensen Herausforderungen im Bereich der Schulen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kreisverwaltung derzeit einen guten Job machen. Dennoch sei die Situation der Levana Schule aktuell für Schüler, Eltern und Belegschaft offensichtlich nicht befriedigend. Der offene Brief an alle Fraktionen und Presse lässt erkennen, dass die Situation nicht so gut ist, so wie es von Seiten der Kreisverwaltung in der vergangenen Sitzung dargestellt wurde. Einigkeit herrschte im Ausschuss darüber, dass die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler der Levana Schule an den Standorten in Neuwied nicht zu einer Dauerlösung werden darf. Der Antrag der SPD fand schließlich auch eine breite Unterstützung bei allen Fraktionen. Durch den einstimmig getroffenen Beschluss wurde der Schulträger nun beauftragt, zeitnah ein Ersatzgrundstück zu suchen, um die Planungen eines möglichen Neubaus frühzeitig voran zu treiben und die Schulgemeinschaft transparent über Zeitpläne und Planungsschritte zu informieren und einzubinden. Mögliche Übergangslösungen innerhalb des Kreises sind gemeinsam mit der Schulgemeinschaft zu prüfen.

Christoph Schmitt ist mit dem Abstimmungsergebnis zufrieden: „Wir sollen immer die Belange der Schülerinnen und Schüler im Kreis Ahrweiler im Blick haben, ganz besonders wenn es sich um Kinder mit besonderen Bedürfnissen handelt. Es darf nicht zur Normalität werden, dass beeinträchtigte Kinder täglich drei Stunden Fahrtzeit ausgesetzt sind. Wir müssen hier gemeinsam und zielstrebig agieren, damit der Standort der Levana Schule wieder zeitnah im Kreis Ahrweiler liegt. Der getroffene Beschluss ist ein erster wichtiger Schritt dahin. Wir dürfen hier keine Zeit verlieren.“

© 2022 Christoph Schmitt