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Keine Luftfilter für Kreisschulen

Christoph Schmitt fordert Luftfilteranlagen für die Kreisschulen

Kreisverwaltung sieht aufgrund Gutachten keine Erfordernis

Bereits im Frühjahr 2021 hatte Christoph Schmitt seitens der SPD Kreistagsfraktion für alle kreiseigenen Schulen die Anschaffung geeigneter Luftfilteranlagen gefordert. Nachdem dieser Antrag mit dem Verweis der Kreisverwaltung auf laufende Prüfungen nicht in den politischen Gremien behandelt wurde, beantragte die SPD Fraktion im August erneut, dass über diese Maßnahme in den Gremien beraten werden soll. Insbesondere im Hinblick auf den bevorstehenden Winter und hohe Inzidenzwerte im vergangenen Winter sei die Ausstattung der Klassenräume mit Luftfilteranlagen ein wichtiger Beitrag für den bestmöglichen Gesundheitsschutz in den Schulen.

Zunächst Gutachten erforderlich

Mit dem Verweis, dass erst ein Gutachten in Auftrag gegeben werden solle, wurde die Entscheidung erneut vertagt. Es müsse zunächst geprüft werden, ob die Klassenräume der kreiseigenen Schulen ausreichend gelüftet werden können. Anfang Dezember, mitten in der 4. Corona-Welle, die insbesondere Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren am härtesten trifft, legte die Kreisverwaltung nunmehr das Gutachten vor. Der Fraktionsvorsitzender der SPD, Christoph Schmitt forderte in der Gremiensitzung die zeitnahe Anschaffung von Luftfilteranlagen zumindest für die Klassen 5 und 6 sowie der Klassen 1-4 der Förderschulen: „Wir haben aktuell sehr hohe Infektionszahlen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Wir sind in der Verpflichtung alles dafür zu tun, das Ansteckungsrisiko in den Schulen bestmöglich zu minimieren“.

Ablehnende Haltung seitens Verwaltung

Für den ohnehin bereits durch Corona eingeschränkten Schulbetrieb sollten neben dem Lüften der Schulklassen alle verfügbaren technischen Möglichkeiten genutzt werden, um die Virusbelastung in der Raumluft zu senken. Christoph Schmitt: „Das sind wir Eltern, Lehrern und insbesondere unseren Kindern schuldig. Und das wird auch seit Monaten von deren Seite gefordert.“ Der Vorsitzende des Ausschusses, Horst Gies begründete die ablehnende Haltung der Verwaltung mit dem Hinweis auf das vorliegende Gutachten. Danach sehe man keine Notwendigkeit, die Schulen mit Luftfilteranlagen auszustatten, da fast alle Klassenräume ausreichend gelüftet werden können. Zudem seien alle mit C02-Ampeln ausgestattet.

Weiterhin Verzicht auf zusätzlichen Schutz

„Bei Inzidenzwerten von über 1.000 bei Kindern und Jugendlichen sowie dem momentanen Schulbetrieb in Containern fehlt mir jedes Verständnis für die ablehnende Entscheidung“ nimmt Christoph Schmidt dazu Stellung. Während sich andere Landkreise und viele Gemeinden und Städte im Kreis Ahrweiler bereits vor Monaten für die Ausstattung ihrer Schulen und Kitas mit Luftfilteranlagen entschieden haben, müssen die Kinder und Lehrkräfte in unseren Kreisschulen weiterhin auf diesen Schutz verzichten. „Aus diesem Grund hat eine familienfreundliche und vorausschauende Politik für mich einen sehr hohen Stellenwert“, so Christoph Schmitt abschließend.

© 2022 Christoph Schmitt